Dos veces de Alicante, con el perro por favor

(Zweimal ab Alicante, mit Hund bitte) © google-Übersetzer

Die Reise hat nach 158 Tagen ein vorläufiges Ende gefunden

Alicante - Alanya: 2371 sm in 62 Etappen

Stationen: RCRA Alicante, Ibiza, Andraitx, Soller, Pollenca, Ciutadella, Alcudia, Pollenca, Port Collom, Palma de Mallorca, Illetas, Porto Adriano, Port Andraitx, Sa Rapida, Port Cabrera, Porto Colom, Porto Cabrera, Palma de Mallorca, Mao (Mahon), Carloforte, Torregrande, Alghero, Porto Torres, Isola Rossa, Castelsardo, Golf de Santa Amanza, Anse Fornello, Propriano, Golf de Santa Amanza, Solenzara, Port de Campoloro, Bastia, Golfo de Lacona, Calla de Cannelle (Giglio), Porto Cala Galera, Riva di Traiano, Fiumicino.

Athen, Kythnos, Serifos, Sifnos, Naxos, Naxos, Astipalaya, Kos, Bodrum, Knidos, Dacta, Bozuk Bükü, Marmaris, Ekinci, Wallbay, Fethiye,Kas Limani, Kas, Pölemus Büku, Cineviz Limani, Kemer, Alanya

 

 

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31.1.2016:

Wir waren auf der Boot in Düsseldorf.

Die größte weltgrößte Bootsschau ist ein Muß für uns, nachdem wir ein halbes Jahr unsere eigene AMEL Mango getestet haben. Man sieht das Angebot der neuen Boote mit ganz anderen Augen und kann sich in die Konstruktionen anders einfühlen, als wir das vor unserer Reise konnten.

Aus den Erfahrungen vom Vorjahr wussten wir, dass für die größeren Yachten Voranmeldung Pflicht ist. Also zuerst zu AMEL, dort konnten wir kurzfristig einen Termin für das Nachfolgemodell AMEL 55 ergattern, ebenso für die Halberg-Rassy 52, die in die gleiche Kategorie fällt.

28.12.2015:

Auf nach Alanya:

Wir denken, dass wir Aloysius mal einen Besuch abstatten sollten. Also die Zeit zwischen den Jahren nutzen und mal "kurz" das Boot besuchen. Die Reiseplattform hat uns an Turkish Airlines verwiesen, hin ein, zurück zwei Zwischenstopps. So kriegen wir zumindest ein paar Flughäfen zu sehen. Einmal an Bord, sind wir positiv überrascht. Nagelneue Maschine, die neusten Folgen von "Big Bang Theory" und dann: erst ein Stückchen Turkish Delight, dann eine Menükarte. 2 Gerichte zur Auswahl, ich nehme Köfte. Schmeckt super.

Ich fühle mich zurückgesetzt in die 1980-er: es gibt auf einem knapp 3-Stunden Flug Vorspeise, warmes Essen und ein Dessert. Und das Alles für einen Preis, der kaum zu glauben ist (reiner Flugpreis unter 10 €, das war in den 80-ern allerdings anders). Und auch auf dem Teilstück zwischen Instanbul und Antalya noch eimal Auberginensalat und ein Sandwich. Dabei ist die Strecke so kurz, dass es kaum fürs Auf- und Abräumen reicht. Das geht ja gut los...

29.12.2015:

Zurück bei Aloysius

Wir haben es geschafft. Wir sitzen auf dem Vorschiff und schauen auf die Marina von Alanya: eine ganze Reihe von Booten liegt im Wasser, eben ist ein englisches Paar mit 2 Koffern an Bord ihres Schiffes gegangen. Aloysius steht an Land, trocken, hoch und in einem Top Zustand. Ein bisschen mulmig war uns schon, als wir das Luk aufgeschoben haben, aber sowohl drinnen wie draußen ist alles in bester Ordnung. Kein muffeliger Geruch, kein Schimmel, alles super. Der Blick über das tiefblaue Wasser bei 2 Windstärken aus Nord macht Lust auf (M)me(e)hr. Eigentlich könnte man doch, Kranen und Kurs West? oder Süd? Na ja, am Montag ruft wieder die Arbeit.

Also alles an Bord einmal checken, Kühlschrank, Bilge, Batterien. Sogar der Reeling hat der Aufenthalt an Land gut getan, keine Korrosion, alles glänzt und spiegelt. Wir sind froh. Es ist das erste Mal, dass das Boot mit uns überwintert, wir müssen lernen.

Alanya präsentiert sich mit T-Shirt-Wetter, strahlender Sonnenschein. Nach einer Stunde machen wir uns auf den Weg nach Antalya, wo wir in einem netten, modernen Hotel untergekommen waren. Am Abend noch ein kleiner Spaziergang in die Stadt, leider war das Restaurant wieder mal eher mäßig, in der Türkei haben wir kein Händchen dafür.

30.12.2015:

Turkish Airlines II, Schnee in Istanbul

Antalya, 6:30 Uhr morgens. Der Wecker klingelt, es geht zurück. Schnell fertig gemacht und zum Frühstück. Genauso wie gestern sehr reichhaltg, allein das Rührei mit Hackfleisch fehlt und der "pudding with butter and raisins". Na ja, ist sowieso noch recht früh.

Der Weg zum Flughafen gestaltet sich trotz der frühen Uhrzeit recht mühselig. Endloser Stau an einer Baustelle, es geht nur im Schritttempo vorwärts. Gut, dass wir genug Zeit eingeplant haben, mit 20 Minuten Verspätung geht es Richtung counter. Keine Schlange, 2. Gepäckkontrolle, diesmal die Computer auspacken. Am Gate dann eine Durchsage: "Mr. Thomas Reuhl, please proceed to the gate". Ob wir vielleicht direkt nach Istanbul fliegen wollen, fragt der freundliche Herr, kein Zwischenstopp in Ankara. Angesichts der Verspätung der Maschine nach Ankara sicher keine schlechte Idee.

20 Minuten vor der Zeit starten wir in Antalya, die Zeit sollten wir in Istanbul in der Warteschleife und bei einem endlosen taxiing wieder einbüßen. Aber es gab wieder zu essen, 2. Frühstück: Bohnensalat, Sandwich und Kuchen.

In Istanbul angekommen schneit es, ein krasser Gegensatz zu Alanya gestern, mindestens 25° C Unterschied.

Kleine Andacht gefällig? In den Flughäfen Antalya und Instanbul sind reichlich Andachtsräume, getrennt für Männer und Frauen, in Istanbul auch ein Raum für Frauen mit Kindern. Alle Räume sind gut frequentiert.

Abends sind wir wieder in Berlin. Auch hier lausig kalt, schneidender Wind. Dunkel. Die Tage werden aber schon wieder länger, die Saison kommt bald.

Uups: 2 kg zugelegt.

 

28.9.2015:

Alanya, Antalya, Regen und zurück in Berlin

Am Morgen nach dem Einlaufen in Alanya präsentierte sich das Wetter ungewohnt: Wolken hatten sich vor die Sonne geschoben. Die Temperatur blieb daher im angenehmen Bereich. Wir begannen, da Sonntag war, etwas lustlos mit den Vorbereitungen zum Einwintern. Zunächst mussten wir aber den Papierkram hinter uns bringen. Wie auf der ganzen Reise war das Personal der Marina wieder sehr freundlich und hilfsbereit. Der Liegeplatz für ein Jahr ist super günstig, so dass wir unsere Pläne für das nächste Jahr entsprechend anpassen wollen.

Am Abend haben wir uns dann auf den Weg zum Abendessen gemacht. Wetterleuchten im Westen ließ uns etwas aufmerken. Als wir dann in einem kleinen Restaurant gegenüber der Marina saßen, begannen einzelne Regentropfen zu fallen. Kein Grund zur Beunruhigung. Innerhalb von Minuten wurde aber aus den einzelnen Tropfen ein tropischer Regen. Die Bogenlaterne auf der Hauptstraße begann sich in den Regenböen bedenklich zu beugen, es brach ein wahres Inferno los. Nach 4 Monaten fiel der erste Regen, und der schien einiges aufholen zu wollen. Die Straßen waren überflutet, der Strom fiel aus und in bedenklicher Nähe schlugen einige Blitze ein. Die Gäste des Restaurants hatten sich von der Terasse unter eine feste Decke geflüchtet, als der Regen und der Wind weiter zunahmen, fanden sich alle in der Küche wieder. Wie bei jeder guten Fete war auch hier der beste Platz für Gespräche. Keiner der türkischen Gäste konnte englisch, aber mit einem recht schwer verständlichen Französisch konnten wir uns mit einem der Gäste unterhalten. Er hatte in der Textilbranche in Paris gearbeitet. Mittlerweile pensioniert, besaß er jetzt ein Hotel in Alanya. Seine Frau hatte in Holland gearbeitet und konnte daher etwas deutsch. Beide beschwerten sich darüber, dass Fremdsprachen in türkischen Schulen kaum gelehrt würden. Bei einem Raki haben wir uns alle gemeinsam gut amüsiert. Das Essen war wie in vielen dieser kleinen Restaurants frisch und echt schmackhaft.

Als wir dann nach dem Regen aufs Boot kamen hatte es ziemlich reingeregnet. Die Polster trockneten am nächsten Morgen recht schnell, allein der WLAN-Adapter hat seither seinen Dienst eingestellt und lässt sich nicht mehr reanimieren.

In den nächsten Tagen haben wir dann das Boot winterfertig gemacht. Eigentlich ging das schneller, als wir gedacht hatten. In der Türkei war ab Mittwoch bis einschließlich Samstag Opferfest, das soll in seiner Bedeutung ähnlich dem Weihnachtsfest bei uns sein. Egal, die Geschäfte hatten überwiegend geschlossen. Wir waren aber auch so beschäftigt. Alles saubermachen, die Reling poliert und konserviert. Den hinteren Ankerkasten geräumt: es fanden sich noch 2 Ketten, 60 m und 15 m. Außerdem noch ein weiterer Anker. Die Kette soll an die Kette im Bug angeschweißt werden, die andere behalten wir zusammen mit einer langen Leine im Heckkasten. Endlich soll auch der Generator repariert werden, mal sehen, wie das klappt. Außerdem steht ein neues Unterwasserschiff an und und und...

Seit Samstag sind wir wieder in Berlin. Damit ist unsere Reise erstmal beendet. In den nächsten Wochen werde ich aber versuchen einige Eindrücke und Erfahrungen zu Papier zu bringen und hier zu posten.

Tschüss und bis bald.

 

20.9.2015:

Angekommen in Alanya

Jetzt sind wir also da. Gestern abend um halb neun Uhr abends haben wir zum vorläufig letzten Mal angelegt.

Morgens waren wir nach 2 Nächten in Kemer ausgelaufen. Kemer stellte sich als echte Touristenhochburg heraus. Eine endlose Einkaufsstraße, ein Shop neben dem anderen. Zu kaufen gab es im Wechsel immer das Gleiche: Jogginganzüge, Schuhe, Turnschuhe, Uhren, Taschen. Das Angebot wiederholte sich ca. alle 30 m, dazwischen immer mal ein Restaurant. Wir haben uns gar nicht auf die Suche nach etwas Normalität gemacht. Das Publikum waren hauptsächlich Russen und türkische Touristen. Gegessen haben wir allerdings zweimal recht gut, nicht so gut wie in Kas, aber ok.

Entsprechend waren wir froh, als wir nach dem Auslaufen endlich Segel setzen konnten, bei um die 10 Knoten Wind liefen wir hoch am Wind ziemlich gut. Allerdings nicht direkt Richtung Alanya, der Wind drehte sich aber im Verlauf, so dass wir später sogar abfallen konnten. Nach stundenlangem Probieren hatte ich herausgefunden, wie sich die Windanzeige justieren ließ, jetzt läuft das Boot auf beiden Seiten gleich gut, der Offset war auf immerhin 19° gestellt. Kein Wunder, dass die Anzeige gesponnen hatte.

Kurz nach 20 Uhr hatten wir dann Alanya erreicht. Weder die Karte noch das Hafenhandbuch waren allzu ergiebig. Weder die Beleuchtung noch der neue Wellenbrecher waren eingezeichnet. Mit dem Suchscheinwerfer und dem Lotsenboot waren wir aber flux auf unserem Liegeplatz. Heute morgen eine Stunde Papierkram, Liegeplatz für 1 Jahr, Wlan, Magnetkarte, Transit zum Flughafen für den Mietwagen und und und.

Die Marina ist eher klein, wir haben aber reichlich Platz und wie immer sind alle sehr freundlich.

Jetzt geht es an die Grundreinigung und die Terminerung der Wartungs- und Reparaturarbeiten. Die Fender sind auch schon wieder schön sauber und glänzen wie auf der ganzen Reise nicht.

Insgesamt sind wir (die Überführung Rom-Athen nicht mitgerechnet) 2371 sm gefahren. 62 Schläge haben wir gemacht, viel geankert, viel gesehen und viel erlebt. Mit Ausnahme des Generators hatten wir keine größeren Reparaturen, der Generator tut's immer noch nicht.

 

Hier die links zu den Stationen unserer Reise:

Alicante

Balearen

Sardinien

Korsika

Italienisches Festland

Intermezzo in Berlin/Überführung Rom - Athen

Griechenland

Türkei

 

 

So viele waren schon bei uns: 11255 Besucher.

 

Kontakt: sail-la-vie (sail-la-vie@gmx.de)