Canapes Teil 1: Wieder auf der Whakawhanaungatanga

Canapes Teil 1: Wieder auf der Whakawhanaungatanga

16. September 2019 0 Von Tramp
This entry is part 1 of 3 in the series Canapes

Kreta hat uns wieder und es ist nur noch eine Stunde von Heraklion bis zum Boot.

Wir kommen zügig von Bord und durch den morgendlichen Verkehr von Heraklion. In Agios angekommen, finden wir das Boot so vor, wie wir es vor ein paar Monaten verlassen hatten. Ein neues Nachbarboot haben wir, doch dazu später mehr.

Wasser

Es ist später Vormittag und es geht ein leichter Wind, also Strom angeschlossen und Wasser aufgefüllt. Wir hatten den Tank vor unserer Abfahrt leer gelassen, vielleicht ist es so besser für die Wasserqualität. Um es vorwegzunehmen, diesmal haben wir den Tank am Ende unseres Aufenthaltes wieder aufgefüllt. Das Wasser, das wir am ersten Tag aufgefüllt hatten, schmeckte trotz chemischem Wasseraufbereiter nur mäßig. Der Test geht also in die zweite Runde.

Dann werden die Segel an Deck geschafft, wir hatten sie unter Deck verstaut, dann kann man aber nicht mehr im Boot treten. Also raus und an Steuerbord verstaut. Mittlerweile ist die Sonne etwas näher an den Zenith gekommen, da der Wind im gleichen Maß nachgelassen hat, ist das schon ziemlich schweißtreibend.

 

Sommer und Sonne

Obwohl wir von diesem Sommer in Berlin schon höhere Temperaturen gewohnt sind, überfällt uns die Hitze doch ziemlich. Die Sonne brennt vom Himmel, als gäbe es kein morgen.

Also den Sonnenschutz montiert und erstmal Pause gemacht. Zuvor noch alle Luken auf, aber der Wind macht sich weiterhin rar, kein Lüftchen bewegt sich.

 

 

Wir versuchen soweit wie möglich das Boot klar zu machen, geben dann aber bald erschöpft auf. Keine Chance bei der Hitze. Pelé hat sich nach unten verzogen, er kennt immer die kühlsten Ecken. Leider wird es für uns drei unter dem Salontisch zu eng und außerdem wärmen wir uns dann gegenseitig. Auch nicht optimal.

Also suchen wir Schatten, wo es geht. Gegen 14 Uhr kommt dann ein bißchen Wind auf, es findet sich ein Stückchen Schatten an Bord. Leider nur für einen Menschen. Der andere muss braten.

 

 

Es wird einige Tage dauern, bis wir es gerafft haben, zwischen 6 und 10 Uhr morgens kann man es aushalten, ab 11 Uhr wird’s unerträglich und ab 16/17 Uhr wird’s wieder besser. In der Zwischenzeit geht (fast) nichts. Man muss sich halt darauf einstellen.

 

Marathon

Ich bereite mich gerade auf den Berlin Marathon vor. Das bedeutet an 5 Tagen der Woche Lauftraining, mindestens 1 maximal 3 Stunden. Das mit den obigen Wetterverhältnissen in Einklang zu bringen ist nicht so ganz einfach. Dazu mehr im nächsten Teil…

 

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