Canapes: Teil 2 – Marathonvorbereitung –

Canapes: Teil 2 – Marathonvorbereitung –

20. September 2019 0 Von Tramp
This entry is part 3 of 3 in the series Canapes

Losglück

Das Losglück hatte mich im letzten Jahr erreicht, ich habe einen Startplatz für den Berlin Marathon. Seit Februar bin ich also am Trainieren, seit März ging es so richtig los.

 

Trainingserfolg verfestigen

Über 700 Kilometer sind seither zusammengekommen, das musste auch im Urlaub fortgesetzt werden. Drei Wochen nach dem Urlaub ist nämlich auch schon der Start. Und im Urlaub standen drei 3-Stundenläufe an. wohlauf.

Trainingsplan und Hitze

Also galt es, den Trainingsplan irgendwie mit den Wetterverhältnissen zu koordinieren. Nicht ganz leicht, da die Temperaturen fast nie unter 20° C fallen. Also hieß es morgens um 6 Uhr mit dem Hund raus, eine Runde durch die Marina und angrenzendes Agios, ein paar Kaffees und dann ab auf die Piste.

 

Trainingsgelände: Kurzstrecken

Glücklicherweise liegt das Fußballstadion von Agios in Rufweite der Marina und es gibt eine Tartanbahn, die jedem offen steht. Morgens tummeln sich da auch immer einige Läufer. Manchmal trifft man auch Physiotherapeuten, die mit ihren Patienten dort Übungen machen.

Damit waren zumindest das Intervalltraining und die Sprints gesichert.

Die Runden um den Fußballplatz sind ideal fürs Intervalltraining

 

 

Trainingsgelände: Langstrecke

Für die langen Läufe bot sich allerdings die Straße Richtung Süden an. Sie führt zunächst über Nebenstraßen zu einigen Hotelanlagen, immer in Sichtweite zum Meer. Bis ca. 1:30 Stunden geht das sehr gut. Wenn es länger werden soll, kann man neben der „Old Road“ laufen. Hier gibt es erst einen gepflasterten Weg, nach 45 Minuten geht es dann eine Serpentine rauf, bis zu einer Kapelle. Sonntag Morgen ist dort manchmal ein Gottesdienst mit Übertragung via Lautsprecher für diejenigen, die keinen Platz mehr in der Kapelle finden. Man kann nicht sagen, dass die Sänger von überragender Sangeskraft waren, allerdings waren sie weit zu hören. Dann ging es durch den Wald an vereinzelten Häusern entlang. Imposant war eine Ferienanlage, die auf einem Hügel zwischen Straße und Meer lag.

Bis Istra reicht die Strecke

Während ich bergauf und bergab lief – Temperaturen um die 30°C – wurden die Hotelgäste in einer klimatisierten Kabinenbahn zum Frühstück gebracht. 350 € pro Tag kostet der Spaß, na ja, aber immerhin mit Halbpension.

Weiter ging es dann Richtung Istro, wo man an einen Strand mit Kiesel und ein bisschen Sand kommt. Dazwischen ging es an Olivenbäumen vorbei und durch schilfbestandene Wege. Eigentlich Klasse, wäre es nicht ganz so heiß. Wasser musste man mitnehmen oder durch Servicewagen nachbringen lassen.

Insgesamt habe ich 2 solcher Läufe absolviert, zum dritten ist es leider nicht mehr gekommen.

 

Der letzte Lauf, 5/6 Zyklen, dann war’s aus

 

Aus für den Marathon

Am 3. September lief es gerade so schön. Ich hatte mich warmgelaufen, es waren Intervalle von 1 km zügig im Wechsel mit 1:30 Minuten Pause angesagt. 2 x 3 Intervalle, aber beim 5. Durchgang dann plötzlich ein ach so bekannter Schmerz an der rechten Achillessehne.

Zum 4. Mal in über 30 Jahren hat es mich erwischt. Wahrscheinlich zu große Schritte und die Sehne steigt aus. Jeder Schritt tut weh, da geht nix mehr.

Da hilft auch kein Dehnen mehr

Also nach Hause geschlichen und Kälte sowie Antiphlogistika. Bei mir dauerte es bisher immer ca. 3 Monate, bevor die Schmerzen vorbei waren. Mal sehen wie es jetzt wird, aber der Aufwand war heftig.

Damned!

 

Series Navigation<< Canapes auf der Whakawhanaungatanga – Einleitung –