Angekommen in Alanya

20. September 2015 0 Von Tom
This entry is part 3 of 9 in the series Reise Türkei 2015

Jetzt sind wir also da. Gestern abend um halb neun Uhr abends haben wir zum vorläufig letzten Mal angelegt.

Morgens waren wir nach 2 Nächten in Kemer ausgelaufen. Kemer stellte sich als echte Touristenhochburg heraus. Eine endlose Einkaufsstraße, ein Shop neben dem anderen. Zu kaufen gab es im Wechsel immer das Gleiche: Jogginganzüge, Schuhe, Turnschuhe, Uhren, Taschen. Das Angebot wiederholte sich ca. alle 30 m, dazwischen immer mal ein Restaurant. Wir haben uns gar nicht auf die Suche nach etwas Normalität gemacht. Das Publikum waren hauptsächlich Russen und türkische Touristen. Gegessen haben wir allerdings zweimal recht gut, nicht so gut wie in Kas, aber ok.

Entsprechend waren wir froh, als wir nach dem Auslaufen endlich Segel setzen konnten, bei um die 10 Knoten Wind liefen wir hoch am Wind ziemlich gut. Allerdings nicht direkt Richtung Alanya, der Wind drehte sich aber im Verlauf, so dass wir später sogar abfallen konnten. Nach stundenlangem Probieren hatte ich herausgefunden, wie sich die Windanzeige justieren ließ, jetzt läuft das Boot auf beiden Seiten gleich gut, der Offset war auf immerhin 19° gestellt. Kein Wunder, dass die Anzeige gesponnen hatte.

Kurz nach 20 Uhr hatten wir dann Alanya erreicht. Weder die Karte noch das Hafenhandbuch waren allzu ergiebig. Weder die Beleuchtung noch der neue Wellenbrecher waren eingezeichnet. Mit dem Suchscheinwerfer und dem Lotsenboot waren wir aber flux auf unserem Liegeplatz. Heute morgen eine Stunde Papierkram, Liegeplatz für 1 Jahr, Wlan, Magnetkarte, Transit zum Flughafen für den Mietwagen und und und.

Die Marina ist eher klein, wir haben aber reichlich Platz und wie immer sind alle sehr freundlich.

Jetzt geht es an die Grundreinigung und die Terminerung der Wartungs- und Reparaturarbeiten. Die Fender sind auch schon wieder schön sauber und glänzen wie auf der ganzen Reise nicht.

Insgesamt sind wir (die Überführung Rom-Athen nicht mitgerechnet) 2371 sm gefahren. 62 Schläge haben wir gemacht, viel geankert, viel gesehen und viel erlebt. Mit Ausnahme des Generators hatten wir keine größeren Reparaturen, der Generator tut’s immer noch nicht.

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